Der Reifen

Der Reifen hat die Aufgabe, sicher auf der Straße zu haften, sowie alle auf ihn einwirkenden Kräfte aufzunehmen und weiterzuleiten. Er bestimmt wesentlich die Fahrsicherheit und den Fahrkomfort Ihres Fahrzeuges.Das folgende Schaubild zeigt Ihnen den Aufbau eines Reifens:


Luftdruck bei Reifen

Wenn bei einem Autoreifen der Luftdruck fehlt, geht der Kontakt zur Straße verloren. Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich und die innere Zerstörung des Reifens geht schneller voran. Deshalb kontrollieren Sie mindestens alle 2 bis max. 4 Wochen Ihren Luftdruck an der Tankstelle!

  • Kontrollieren Sie den Luftdruck regelmäßig. Dies sollte immer im kalten Zustand der Reifen passieren. Schon bei geringer Erwärmung der Reifen sind die Angaben bei der Luftdruckprüfung ungenau.Ersetzen Sie bitte verlorene Ventilkappen immer sofort nach dem Bemerken. Schrauben Sie die Ventilkappen fest auf und kontrollieren Sie die Gummiventile auf eine eventuelle Beschädigung am Ventilsitz.Bei Winterreifen empfiehlt sich in der Regel eine Erhöhung des Luftdruckes um 0,2 bar gegenüber dem Wert des Sommerreifens.
  • Auch der Luftdruck vom Reserverad sollte regelmäßig kontrolliert werden. Grundsätzlich gilt: in den Reservereifen ca. 0,5 bar mehr Luft einzufüllen.

Reifenschäden

Auch unsere modernen Reifen, die im allgemeinen als unzerstörbar gelten, sind nicht gegen Gebrauchsschäden geschützt. Es kommt dann zu einem schleichenden Luftverlust, zum Anrosten der Stahldrähte im Gürtel oder zum Ablösen von Profilstücken. Eindeutige Signale für einen beschädigten Reifen sind z.B. eingedrungene Nägel, Risse, Beulen oder Beschädigungen an der Lauffläche. Unregelmäßige Abnutzung der Radlaufflächen deuten auf eine ungenaue Abstimmung des Fahrwerks oder der Lenkung hin.

  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Reifen auf die o.g. Alarmsignale.Vergessen Sie nicht, dass jeder Reifen auch eine Reifeninnenseite hat, die nur vom Reifenfachmann kontrolliert werden kann.
  • Lassen Sie Ihre Reifen mindestens 4 mal im Jahr vom Fachmann auf die allgemeine Tauglichkeit kontrollieren.

Achtung:
Werden Missstände an Lenkung und Fahrwerk nicht vom Fachmann direkt behoben, ist auch der neue Satz Reifen schon bald wieder verschlissen.


Profiltiefe

Abgenutzte Reifenprofile werden mit "Schlechtwetterbedingungen" wie Nässe, Glätte und Schneematsch nicht mehr fertig. Abnutzungsindikatoren in den Längsrillen der Reifen sollten für jeden Autofahrer ein Alarmsignal sein. Ein Reifenwechsel muß spätestens bei Erreichen der gesetzlichen Mindestprofiltiefe von 1,6 mm erfolgen.

  • Bei Sommerreifen ist der Austausch schon ab einer Profiltiefe von 2 mm dringend notwendig. Bei Breitreifen sollte die absolute Mindestgrenze von 3 mm nicht unterschritten werden.
  • Bei dem sehr ausgeprägten Profil der Winterreifen liegt die Untergrenze bei 4 mm.

Sommerreifen

 

Die Entwicklung von Sommerreifen schreitet ständig voran, gleichzeitig wächst die Zahl der Reifendimensionen und Reifentypen. Eine sinnvolle Hilfe bei der Kaufentscheidung sind deshalb Reifentests namhafter Institutionen wie des ADAC oder der Stiftung Warentest.

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Winterreifen

 

Auch ohne Schnee sind Sommerreifen im Winter überfordert: Je kälter es wird, desto schlechter haftet der Reifen. Wenn die Temperatur unter 7°C sinkt, verhärtet sich die Gummimischung - dadurch kann es z.B. zu Schwierigkeiten beim Bremsen kommen.

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Ganzjahresreifen

 

Mehr als eine Kompromiss-Lösung! Eindrucksvoll demonstriert dies Goodyear immer wieder mit dem Produkt Vector, das wiederholt in Vergleichtests die gesamte Konkurrenz der reinen Winterreifenhinter sich lässt.

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